Theatermuseum im Palais Lobkowitz

Das Palais Lobkowitz war seit seiner Erbauung Ende des 17. Jahrhunderts ein Ort der Begegnung in Gesellschaften, bei musikalischen Ereignissen, Festen und Bällen. Im Sinne dieser Tradition besteht auch heute die Möglichkeit, Veranstaltungen im Österreichischen Theatermuseum im Palais Lobkowitz, einem der schönsten Barockpalais´ Wiens, durchzuführen. Das Palais ist der erste bedeutende Stadtpalast Wiens nach 1683. Bauherr war Philipp Sigmund Graf von Dietrichstein, die Pläne stammen von Johann Fischer von Erlach. 1745 übernahm die besonders musische Familie Lobkowitz das Palais. Es haben Philipp Emanuel Bach, Christoph Willibald Gluck und andere bedeutende Künstler bei Festen der Familie musiziert. 1804 erfolgte die Uraufführung in privatem Rahmen von Ludwig van Beethovens 3. Symphonie, der ‚Eroica‘; 1807 folgte die Uraufführung der 4. Symphonie.