Palais Palffy

Unter Rudolf von Khuen von Belasy, Freiherr von Lambach, wurde der gräfliche Besitz im Stil der Renaissance umgebaut. Behutsame Revitalisierungen bewahrten den Glanz des Hauses bis heute. Damit fügt sich das architektonische Juwel in den Reigen jener Stadtpaläste Wiens, die jahrhundertelange Tradition und gegenwärtige Ansprüche perfekt zu verbinden wissen. Schon lange vor seiner heutigen Bestimmung als Sitz des Österreichischen Kulturzentrums waren die Geschicke des Palais Palffy mit kulturellen Ereignissen verknüpft. Als glanzvoller Höhepunkt gilt der Auftritt des sechsjährigen Mozart und seiner Schwester Nannerl 1762 im Figaro-Saal des Hauses. Bis heute erklingt die Musik Mozarts und anderer ruhmreicher Komponisten täglich in den Sälen des Hauses. Konzerte sind aber nur ein kleiner Teil des Engagements des Österreichischen Kulturzentrums. Denn darüber hinaus finden zahlreiche gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen im Ambiente des Palais Palffy ihren besonderen festlichen Rahmen.