Odeon

Der große Saal der Wiener Getreidebörse, im klassizistischen Stil der italienischen Renaissance in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts erbaut, wurde in den letzten Kriegstagen 1945 durch einen Brand zerstört, verlor dabei aber nicht seine Bausubstanz. In diesem Zustand war er 42 Jahre hindurch nicht benutzbar. Das Serapions Ensemble adaptierte den Saal unter Wahrung des denkmalgeschützten Bestands bis Juni 1988 mit eigenen Mitteln als Veranstaltungsstätte und gab ihm den Namen „Odeon“. Betriebs- und Foyerräume zugemietet. Unterhalb des Theatersaales, der knapp 300 Zuschauer fasst, befinden sich die Betriebsräume des Odeon: Büros, Probenräume, eine Werkstatt, eine Schneiderei und Lagerräume.