Theater in der Josefstadt

Das Theater in der Josefstadt ist eine der erfolgreichsten Bühnen der deutschsprachigen Theaterlandschaft.
Als Aufführungsstätte für die besten künstlerischen Kräfte bekannt, steht das Haus für höchste schauspielerische Qualität und lebendige Tradition.
Die Josefstadt ist mehr als ein Wiener Theater-sie ist eine österreichische Institution. Schon durch ihre Architektur, die eine intensive Nähe des Publikums zu den Schauspielern erzeugt, erzwingt die Josefstadt einen einzigartigen Spielstil.

1788 wurde die Bühne im Garten des Wirtshauses „ Bey den goldenen Straußen“ in der Josefstädter Straße 26 errichtet, um dem Wirtshaus mehr Umsatz zuzuführen.
Aber schon 1822 wurde das für den Publikumsansturm zu klein gewordene Haus durch einen Neubau mit der Fassade des berühmten Biedermeier-Architekten Josef Kornhäusel ersetzt.
1924 wurde das Haus von Max Reinhardt nach dem Vorbild des Teatro La Fenice in Venedig umgebaut – zu einem mit rotem Damast, Goldschmuck und venezianischem Lüster-Prunk ausgestatteten Raum.
Am 20. Oktober 2007 wurde das Haus nach einer vier monatigen Generalrenovierung wiedereröffnet. Dank der Renovierung und Restaurierung aller öffentlichen Räume und der Fassade des Theaters erstrahlt die Josefstadt in neuem Glanz.

Ausstattung: Logentheater mit drei Rängen, Zuschauerraum, Bühne, Salons, Aufenthaltsräume, Probebühne (mit den Maßen der Original-Bühne), nutzbare Nebenräume, architektonisches Juwel

Fotos: © Theater in der Josefstadt