49. Branchenstammtisch

Beim Branchenstammtisch zu Dreharbeiten in Gemeindebauten der Stadt Wien informierten Christian Schantl (Stabstelle Marketing & Kommunikation), Vildana Osmanbasic (Marketing & Kommunikation) und Christina Klement (Kundenmanagerin Dezernat Mobiles Einsatzteam) von Wiener Wohnen über die Rahmenbedingungen für Dreharbeiten.

Wiener Wohnen bietet neben leerstehenden Wohnungen auch Waschküchen, Geschäftslokale, Kellerräumlichkeiten, Stiegenhäuser, Innenhöfe, Gartenanlagen oder Dachflächen als Drehmotive an. Dreharbeiten in Privatwohnungen von Gemeindebauten erfordern nur die Zustimmung des Mieters bzw. der Mieterin sowie die Einhaltung der Hausordnung. Für alle darüber hinausgehenden Dreharbeiten, etwa in Stiegenhäusern, Innenhöfen etc., ist eine Genehmigung von Wiener Wohnen erforderlich. Drehanfragen müssen über die Film Commission erfolgen.

Für Dreharbeiten in Stiegenhäusern oder Innenhöfen muss mindestens 2 Wochen vor Drehbeginn angesucht werden. Für Dreharbeiten in Wohnungen ist eine Vorlaufzeit von 4-6 Wochen einzuplanen. Erforderlich ist eine exakte Adressangabe sowie die Stiegen- und Innenhofbezeichnung der Gemeindebauanlage. Im Idealfall mit einem Screenshot des wien.gv–Stadtplans. Je genauer die Adressangaben sind, desto kürzer ist die Bearbeitungszeit, da Straßen und Grünflächen in Gemeindebauten mitunter auch von anderen Magistratsstellen verwaltet werden.

Bei Anfragen zu leerstehenden Wohnungen sind ebenfalls detailierte Angaben erforderlich (Stil, Größe, Bauzeit, Bezirk etc.). Wiener Wohnen sucht je nach Verfügbarkeit nach einem passenden Objekt. Anschließend wird ein Besichtigungstermin des leerstehenden Objekts vereinbart. Verfügbare Wohnungen stehen für Dreharbeiten nur unmöbliert zur Verfügung.

Die Tarife unterscheiden sich je nach Drehmotiv (Wohnung, Hof, Stiege, Keller etc.), Drehdauer und Objektgröße. Bei längerer Verwendung von leerstehenden Wohnungen oder Lokalen werden die Preise (Drehtage, Stehtage) gestaffelt beziehungsweise pauschaliert. Bei Stromnutzung in einer Wohnung erfolgt die Verrechnung pauschal über Wiener Wohnen, bei externen Anschlüssen direkt über Wien Energie.

Sofern verfügbar, kann Wiener Wohnen auch Nebenräumlichkeiten (z. B. für Maske, Garderobe, Catering) für die Dauer der Dreharbeiten zur Verfügung stellen. Die Bezahlung erfolgt hier nach den Tarifen für „Stehtage“ und nicht nach Drehtagen.

Studentenproduktionen sind nach Vorlage einer Bestätigung der jeweiligen Ausbildungsstätte kostenlos. Die Einhaltung der Nachtruhe ab 22.00 Uhr ist obligatorisch. Dreharbeiten nach 22.00 Uhr können ausschließlich nur mit schriftlicher Zustimmung aller angrenzenden MieterInnen (zB. der jeweiligen Stiege) genehmigt werden.

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